Szenen einer Ehe

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von Ingmar Bergman

MZ, Andreas Montag: "Elke Richter und Peter W. Bachmann entledigen sich ihrer schwierigen Aufgabe bravourös. [...] Ein aufregender Abend mit zwei großartigen Schauspielern." (ganzer Artikel)

Marianne: „Du hast deine großen Augenblicke, aber dazwischen bist du scheußlich mittelmäßig." - Johan und Marianne sind seit Jahren ein strahlendes Vorzeige-Paar. Doch als Johan plötzlich verkündet, er habe sich in eine Jüngere verliebt, reißt die perfekte Ehe-Fassade. Es beginnt ein aufreibender, erhitzter, aber auch zärtlicher Beziehungskampf, an dessen Ende die (Wieder-)Entdeckung ihrer tiefen Liebe und Verbundenheit steht.

Voll Sprachwitz und psychologischer Schärfe jagt Bergman seine Figuren durch die gesamte Gefühls-Klaviatur. Es ist entlarvend, erschreckend authentisch und doch äußerst amüsant, ihnen dabei zuzusehen, egal ob man verheiratet ist oder nicht. Ingmar Bergmans "Szenen einer Ehe", die nach ihrer Ausstrahlung 1973 die Familienplanung einer ganzen Generation erschütterten, und zu endlosen Debatten an unzähligen Küchentischen führten, haben nichts eingebüßt an Zündstoff und universeller Gültigkeit. Das beziehungserprobte Dreamteam Elke Richter und Peter W. Bachmann, das Tausenden Hallenser Zuschauern aus ihrem Klassiker Nächstes Jahr, gleiche Zeit noch lebhaft in Erinnerung sein dürfte, tritt erneut an, eine furiose Schlacht im ewig währenden Geschlechterkampf zu schlagen.

Regie: Christoph Werner | Ausstattung: Angela Baumgart | Dramaturgie: Ralf Meyer
Mit: Peter W. Bachmann, Elke Richter

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Rezensionen


Magdeburger Volksstimme | 06. November 2008 | Herbert Henning
Vom langsamen Verfall der Liebe | Download

Mitteldeutsche Zeitung | 05. November 2007 | Andreas Montag
Zauberland ist abgebrannt | Download

 
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