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von Ödön von Horváth»Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wäre man nie dabei gewesen.« Karoline in »Kasimir und Karoline«
Auf dem Münchner Oktoberfest trennen sich die Wege des arbeitslosen Chauffeurs Kasimir und seiner Verlobten Karoline. Späterhin begegnen sie sich immer wieder und eine Versöhnung scheint greifbar nahe. Doch am Ende weist Kasimir Karoline zurück und sie lässt sich auf den Zuschneider Schürzinger ein. Einer, der ihr einen Platz im Leben und in der Gesellschaft geben kann.
»Eine Ballade voll stiller Trauer, gemildert durch Humor, das heißt durch die alltägliche Erkenntnis: Sterben müssen wir alle!«, so sagte Horváth über sein Stück, das der Tristesse des Lebens die Buntheit des Rummelplatzes entgegensetzt. In einer episodischen Bilderfolge entwickelt er einen Szenenbogen, der sich zu einem Volksstück fügt, das durch seine Menschlichkeit zutiefst berührt. -

nach dem schwedischen Film von Kay PollakNächste Vorstellung: am 30. und 31. Mai 2013 jeweils um 19.30 Uhr im Saal des neuen theaters.
Daniel Daréus ist ein weltberühmter Dirigent. Nachdem er während eines Auftritts zusammengebrochen ist, beschließt er der Konzertwelt den Rücken zu kehren und sich aus den Metropolen der Welt in das Dorf seiner Kindheit zurückzuziehen. Dort will er allein sein, ohne Terminstress und die Verlockungen seines Prominentenstatus’. Doch bald sucht ihn der Dorfpfarrer auf, nicht wissend, was der Grund von Daniels Sehnsucht nach Heimat ist und glaubt ihm mit der Bitte um die Leitung des Kirchenchores einen Gefallen zu tun. Unter der Bedingung, dass die Gruppe sich seinen Probenmethoden voll hingibt, willigt Daniel ein. Der Profi begegnet den Laien ohne Vorurteile und Herablassung. Vielmehr beginnt für alle eine wunderbare Zeit der Annäherung – sowohl musikalisch als auch emotional. Für die Außenstehenden bedeutet die Aufbruchsstimmung eine harte Zerreißprobe bisher sicher geglaubter Konventionen und familiärer Lebensmodelle.
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von Vladimir Nabokov, Bearbeitung: Oliver Reese
Ein Solo von Harald HöbingerNächste Vorstellung: am Samstag, 15. Juni 2013 um 20.15 Uhr im Schaufenster des neuen theaters.
Ein skandalöses Buch und ein enormer Welterfolg - das ist Vladimir Nabokovs Lolita, ein bis heute fortwirkendes, literarisches Meisterwerk. Und das verwundert nicht, denn der Roman erzählt eine der ehrlichsten und erschütterndsten Liebesgeschichten, die man sich vorstellen kann. Allerdings gibt es einen gewichtigen Unterschied zum klassisch-romantischen Stoff: Lolita, die Titelfigur ist zwölf, ihr Liebhaber über vierzig und ihr Stiefvater. Eine pädophile Konstellation, also eine unnatürliche Liebe zwischen ungleichen Menschen, die nicht sein kann und noch weniger sein darf. Und was als Tabubruch beginnt, als heimliche, im Verborgenen blühende Begierde des Älteren, wird zu einem obszönen Verhältnis, auf das sich die nymphenhafte Lolita einlässt, zögernd zwar, aber dann immer handfester und zuletzt ohne Rücksicht auf die Folgen.
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von Christoph Werner und Bernhild Bense
nach dem Roman von F. M. DostojewskijDie Vorstellungen: am 15. März, sowie am 3. und 4. April sind bereits ausverkauft. Reservierte, nicht abgeholte Karten können gegebenenfalls kurz vor der Vorstellung an der Abendkasse erworben werden. Für die Vorstellungen am 5. und 25. April sind noch Restkarten erhältlich.
Der Spieler Fjodor Dostojewskij diktierte in nur 26 Tagen einer Stenotypistin, die er wenig später heiratete, die Geschichte eines jungen Russen, der sich in einem deutschen Kurort namens Roulettenburg in kurzer Zeit vom verliebten Hauslehrer zum leidenschaftlichen Roulettespieler entwickelt. Für den hochverschuldeten Chef des jungen Russen und für alle, die ihn umgeben, ist der baldige Tod einer reichen uralten Tante die einzige Lebenshoffnung. Doch als ebendiese Tante plötzlich höchstpersönlich und putzmunter in Roulettenburg auftaucht und das Glückspiel für sich entdeckt, kommt nicht nur die Kugel in gefährliches Rollen ...
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Uraufführung
Ballett von Ralf RossaFrei nach dem Roman »Le fantôme de l’opéra« von Gaston Leroux, Musik von Alexander Glasunow, Frédéric Chopin, Camille Saint-Saëns und Michael Nyman
Weitere Termine: am 26. Mai 2013 und am 2. und 15. Juni jeweils um 19.30 Uhr in der Oper Halle
In der Pariser Oper geschehen merkwürdige Dinge. So verbreitet sich das Gerücht, ein geheimnisvoller, entstellter Mann treibe in den Katakomben sein Unwesen. Doch niemand hat dieses Phantom bisher zu Gesicht bekommen. – Anlässlich des Wechsels der Direktorenriege findet eine festliche Gala in der Oper statt. Die bislang noch unbekannte junge Tänzerin Christine Daaé soll mit einem Solo brillieren. Währenddessen erfahren auch die neuen Direktoren von der Existenz des Phantoms, das von der alten Direktion recht fürstlich mit monatlich 20.000 Franc und der Loge Nr. 5 für private Nutzung bedacht wurde. Doch sie halten das für einen schlechten Scherz.
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von Wolfgang Herrndorf
Bühnenfassung von Robert Koall"Eine Geschichte, die man gar nicht oft genug erzählen kann ... existenziell, tröstlich, groß." Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
Kommende Vorstellungen: im April sind bereits ausverkauft. Reservierte, nicht abgeholte Karten können gegebenenfalls kurz vor der Vorstellung an der Abendkasse erworben werden. Für die Vorstellungen am 12. Mai 2013 um 20.00 Uhr, sowie am 28. Mai 2013 um 10.00 Uhr und 18.00 Uhr sind noch Karten erhältlich.
Maik ist ein Außenseiter. Nicht mal einen Spitznamen hat er, denn dafür, glaubt er, ist er zu langweilig.
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