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    Deutschsprachige Erstaufführung von Virginie Despentes

    Nächste Vorstellung:
    am Freitag, 24.02. und Dienstag, 28.02. jeweils um 20.00 Uhr

    Wer oder was ist King Kong? Ist das schwarze Riesenbiest nichts als die Angst des weißen Mannes vor dem superpotenten Schwarzen, der ihm die weiße Frau stiehlt? Ein maskierter Kommunist? Oder gar Terrorist? Woher wissen wir, dass King Kong überhaupt ein männliches Wesen ist? Ist King Kong vielleicht eine Frau? Wenn ja, muss da dringend was getan werden. Allein die vielen Haare! Es ist eben nicht einfach, eine Frau zu werden, der Weg kann unter Umständen sehr steinig sein. Gut aussehen und dann auch noch sprechen! Jede Menge haariger Biester, darunter 3 Frauen und viele Puppen erzählen die wahre Geschichte von King Kong und wie er letztendlich doch noch eine »richtige« Frau wurde. Virginie Despentes Trash-Roman »Baise-moi« von 1993 war ein Skandal. In »King Kong Theorie« von 2008 läuft sie wiederum »Sturm gegen die offizielle Doktrin des westlichen Feminismus« (Berlin Verlag). Die Regisseurin Claudia Bauer arbeitet regelmäßig in Halle und unterstrich hier zuletzt mit Sandra Hüller als VIRGIN QUEEN ihr besonderes Talent für Puppen- und Schauspielperformance. Auch diese neue Arbeit kennt keine Grenzen zwischen den »Sparten«!

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    Ballette von Ralf Rossa
    Musik von Peteris Vasks und Antonio Vivaldi
    Die Musik wird eingespielt

    Vorstellungstermine: am Mittwoch, 22.02.2012 und Dienstag, 28.02.2012 jeweils um 19.30 Uhr

    Mit dem neuen Ballettabend zeigt Ralf Rossa ein Kaleidoskop der Emotionen und Stimmungen, die uns Menschen umtreiben. So reagieren wir auf die unterschiedlichen Facetten, die uns die vier Jahreszeiten bieten und auch darauf, wie Menschen in unserem Umfeld uns prägen. In BERNARDA ALBAS HAUS nach Federico García Lorcas gleichnamigen und letzten Theaterstück, das zu der Trilogie Bluthochzeit gehört, entwirft der Ballettdirektor und Choreograf Ralf Rossa eine Studie über Isolation und Selbstkasteiung aus Furcht vor moralischer Verurteilung. Die vier Töchter verpassen ihr Leben, das von dem strengen Regiment ihrer Mutter Bernarda bestimmt wird. Für diese ausdrucksstarke Ballettpantomime hat Ralf Rossa Musik des lettischen Komponisten Pēteris Vasks ausgewählt, der bekannt für eine besonders expressive, direkte und ungekünstelte Tonsprache ist.

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    Uraufführung
    Ballett von Ralf Rossa nach dem gleichnamigen Märchen von Hans Christian Andersen

    Musik von Antonín Dvořák und Dmitri Schostakowitsch

    Vorstellungstermine: am Sonntag 19.02 um 15.00 Uhr und Freitag, 02.03 um 19.30 Uhr

    In seinem ersten Ballettabend der Spielzeit 2011/2012 beschäftigt sich Ballettdirektor Ralf Rossa mit dem Kunstmärchen »Die Schneekönigin« des dänischen Dichters Hans Christian Andersen. Der allegorische Stil der literarischen Vorlage ermöglicht die Einbindung verschiedener Fantasiewelten und bietet Raum für viele Assoziationen zur Darstellung des Bösen. Im Zentrum steht die enge Freundschaft der Kinder Kay und Gerda, die durch den Einfluss falscher Freunde, allen voran die Schneekönigin, zerstört wird. Das Böse in der Welt macht aus Kay einen anderen Menschen. Er entfernt sich von Gerda nicht nur räumlich - denn er lebt jetzt im Schneepalast der Schneekönigin - sondern auch emotional.

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    von Hans Fallada

    Die Arbeitslosigkeit ist nach wie vor hoch. Hat man eine Arbeit, wird sie schlecht bezahlt, so dass man seine Familie kaum davon ernähren kann. Viele Jobs sind befristet oder unsicher und schnell steht man mit leeren Händen da. Reicht die Arbeitslosenunterstützung nicht, muss man sich illegal über Wasser halten oder sich und den Kindern alles versagen. Das Leben wird ungemein mühsam und die Hoffnungen schwinden zusehends.

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    Deutschsprachige Erstaufführung von Joël Pommerat Gefördert vom Fonds »Wanderlust« bei der Kulturstiftung des Bundes

    Nächste Vorstellungen: am Mittwoch, 22.02 um 20.30 Uhr

    Die Angestellten eines Supermarkts erinnern sich an Ereignisse, die sie noch immer beschäftigen, obwohl sie zehn Jahre zurückliegen. Zu dieser Zeit wurde ihr Chef, Mr. Blocq, schwer krank und vererbte ihnen seine Geschäfte, weil er seine Kinder und auch sonst kaum einen Menschen leiden mochte. Dann gab es da noch eine junge Frau, Estelle, das »Mädchen für alles« im Laden, die von einem Theaterstück für Blocq träumte, das ihn vielleicht retten könnte. Und es gab einen seltsamen Mann, der angeblich in einer Kläranlage arbeitete und die Tatsachen durchschaute wie klares Wasser... - Ein Märchen für Erwachsene, das aus der Realität besteht!

ACHTUNG:

VORSTELLUNGSÄNDERUNG: Die Veranstaltung "Microfieber" am 17.02. findet in der Theatrale statt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit.

 

Der fröhliche Hypochonder

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von Erhard Preuk, Rheinhard Straube und Klaus-Rudolf Weber

Nächste Vorstellung: Sonntag, 05. Februar 2012 um 19.30 Uhr

In seinem Programm entdeckt Reinhard Straube die eingebildete Krankheit als die beste aller möglichen Heimatorte. Das Studium medizinischer Fachbücher und neuester Zeitungsartikel, die Untersuchung des eigenen Körpers und seiner Befindlichkeiten - dies alles dient der Bestätigung einer Tatsache: daß das Leben ständig gefährdet und damit unlebbar ist. Die Bilder der eigenen Beerdigung werden endlich nicht mehr von einem Sonnentag überlagert, der eh nur Bazillen und die Qualen von Vorsorgeuntersuchungen bereithält.

 

UnGehorsam!

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Studio-Inszenierung
Eine Untersuchung nach Ibsens "Ein Volksfeind".

PREMIERE am Freitag, 3.2.2012 um 20.00 Uhr in den Kammerspielen | 19.15 Uhr Stückeinführung im Foyer der Kammer

Weitere Vorstellungen: Sonntag, 05.02; Dienstag, 14.02 und Mittwoch, 29.02, jeweils um 20.00 Uhr

19. Jahrhundert: Der Norweger Henrik Ibsen schreibt das Stück „Ein Volksfeind": Der junge Badearzt Dr. Stockmann entdeckt, dass das Kurbad, das der Stadt Wohlstand und einen überregionalen Namen verschafft hat, mit Bakterien verseucht ist. Die anfängliche Begeisterung der Unterstützer Stockmanns über die Chance, der alten Machtclique der Stadtoberen einen empfindlichen Schlag zu versetzen, versiegt angesichts wirtschaftlicher und persönlicher Nachteile nur allzu schnell. Einzig Stockmann bleibt bei seiner Forderung nach lückenloser Aufklärung - ohne Rücksicht auf Verluste, die auch seine Familie betreffen, und trägt dabei zunehmend fanatische Züge zur Schau.

2012 :Acht junge Menschen treffen sich - an einem Nicht-Ort, vielleicht einer Tiefgarage, vielleicht im Jahr 2011, im 19. Jahrhundert oder 2050. Die Ziele der Gruppe sind ähnlich vage: man will zerstören, feiert aber auch Parties, der eine will den Umsturz, der andere beim Vorsprechen für eine TV-Show erfolgreich sein

 

Wer hat die Kokosnuss? - Alarm im Dschungel

Affenband

Interaktives Spiel im Theater
für Kinder von 6 - 10 Jahren

Nächste Vorstellung: am Freitag, 03.02. um 09.00 Uhr

In diesem Jahr wird es richtig gefährlich, wenn täglich 300 Kinder eine Reise in den wilden Dschungel antreten. Da trifft man keine Meerschweinchen, Kätzchen oder Hündchen! Dort leben Tiere, die sind viel größer, viel gefährlicher und eben wild. Wie die Affenbande, die dort ihr Unwesen treibt und sich mit jedem anlegt. Aber was führt die Kinder in den Dschungel? Sie kämpfen um den Titel Dschungelkönig und eine goldene Kokosnuss als Pokal. Und genau diesen hat die Affenbande entwendet und stellt ungeheuerliche Forderungen für seine Herausgabe. Das wird eine schweißtreibende Aufgabe für alle Kinder im tropenheißen Dschungel. Aber keine Angst, bei allen Gefahren und Mühen wird der Spaß nicht zu kurz kommen.

 

Frühstück bei Tiffany

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nach Truman Capote

Nächste Vorstellungen: am Freitag 03.02. und Samstag, 04.02. jeweils um 20.30 Uhr

Seit der Verfilmung von Truman Capotes Roman trägt dessen Hauptfigur Holly Goligthly die Züge von Audrey Hepburn. Ganze Männergenerationen erlagen ihrem Charme, ihrer Naivität, ihrer Erotik und ihrer Melancholie. Ihr Leben, vor aller Augen offen ausgebreitet, ist trotzdem voller Geheimnisse.

 

Anatevka (Fiddler on the Roof)

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Musical in zwei Akten von Jerry Bock
Buch von Joseph Stein
Songtexte von Sheldon Harnick
Deutsch von Rolf Merz und Gerhard Hagen

Nächste Vorstellung: am Freitag, 03.02. und Freitag, 09.03. jeweils um 19.30 Uhr

In einer kleinen jüdischen Gemeinde in dem russischen Dorf Anatevka zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebt der Milchmann Tevje mit seiner Frau Golde und den fünf Töchtern Zeitel, Hodel, Chava, Shprintze und Bielke. Die erfolgreiche und vor allem einträgliche Verheiratung der Mädchen ist vorerst Tevjes größte Sorge, die aber von den rußischen Pogromen auf die jüdische Glaubensgemeinschaft überschattet wird. Ein Erlass des Zaren zwingt die Familie, ihre Heimat binnen zwei Tagen zu verlassen. Während Zeitel und Chava mit ihren Ehemännern nach Warschau beziehungsweise Krakau emigrieren, brechen Tevje, seine Frau Golde und die beiden jüngsten Töchter nach Amerika auf.

 

Die Fledermaus


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Operette in drei Akten
nach Meilhac und Halévy
von C. Haffner und Richard Genée

Musik von Johann Strauß (Sohn)

PREMIERE am Samstag, 4.2.2012 um 19.30 Uhr in der Oper Halle

Weitere Vorstellungen: am Mittwoch, 15.02 und Samstag, 25.02 jeweils um 19.30 Uhr

Wien 1873 - es war das Jahr des Walzerkönigs Johann Strauß, der seinen Zeitgenossen zum Tanz aufspielte und mit seinen unvergesslichen Melodien alle Sorgen hinwegfegte. Mit seiner »Fledermaus« schuf er ein Werk, das seinem Publikum genüsslich den Spiegel vorhielt. Genau genommen müsste Johann Strauß' Meisteroperette »Die Fledermaus« eigentlich »Die Rache einer Fledermaus« heißen: Durch eine Intrige seines Freundes Dr. Falke gerät für den ambitionierten Politiker Gabriel von Eisenstein die Welt aus den Fugen. Da Eisenstein Falke vor Jahren mit Hilfe eines Fledermaus kostüms öff entlich blamiert hatte, sinnt dieser seit langer Zeit auf Rache. Als Eisenstein Jahre später eine Arreststrafe antreten muss, ist Falkes Zeit gekommen: Gemeinsam mit dem mysteriösen Prinzen Orlofsky will er Eisenstein, der sich zu Höheren berufen fühlt, gleichfalls in der Öff entlichkeit unmöglich machen ... In seiner Inszenierung wird der Intendant der Oper, Axel Köhler, Strauß' Meisterwerk augenzwinkernd auf unsere Gegenwart beziehen. Soviel hat sich ja schließlich seit dem Wien des Walzerkönigs nicht verändert. Oder doch? - Erleben Sie einen walzer seligen Theaterabend, in dem es um Geld, hohe Ämter und nicht zuletzt um Salz geht ...