Die gebürtige Berlinerin studierte Theaterwissenschaften an der Freien Universität Berlin. Bereits während des Studiums war sie Regie-Hospitantin an der Deutschen Oper Berlin. 1987 erhielt sie ein Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin mit Aufenthalt in Bayreuth. Sie war Gründungsmitglied der Off-Theatergruppe „Comp&Co" (Leitung Peter Lund, u.a. FLEDERMAUS im Transformtheater). 1987 bis 1991 war sie als Regieassistentin an der Deutschen Oper Berlin engagiert, wo sie u.a. Produktionen von Götz Friedrich, Johannes Schaaf, John Dew, Giancarlo del Monaco begleitete. Außerdem assistierte sie Jürgen Rose und Roman Polanski. 1992 bis 1995 war Franziska Severin Spielleiterin und persönliche Assistentin des Intendanten Giancarlo del Monaco an der Oper Bonn, 1995 bis 1996 Oberspielleiterin an der Oper Bonn. 1993 wurde sie mit der Eröffnungsinszenierung des Teatro Coccia in Novara (LES HUGUENOTS) beauftragt. Weitere Gastinszenierungen von Opern und Operetten folgten am Metropol-Theater Berlin, am Stadttheater Gießen, am Theater St. Gallen, am Stadttheater Klagenfurt, am Theater Lübeck, am Theater Erfurt, an der Musikalischen Komödie Leipzig, der Opéra de Nice sowie an den Opernhäusern von Catania und Montpellier. Darüber hinaus stand sie an der Bayerischen Staatsoper München Jürgen Rose für die Produktionen von Verdis DON CARLOS und Massenets WERTHER als Co-Regisseurin zur Seite. Von 2001 bis 2008 war sie Operndirektorin am Theater St. Gallen. Seit der Spielzeit 2008/2009 ist Franziska Severin Operndirektorin der Oper Leipzig, mit Beginn der Spielzeit 2011/2012 Stellvertreterin des Intendanten in allen künstlerischen Fragen.
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