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Helmut Brade ist gebürtiger Hallenser und Händel-Preisträger seiner Heimatstadt. Von 1955 bis 1960 studierte er Keramik, Architektur und Graphik an der Hochschule für Kunst und Design Halle, Burg Giebichenstein. Seit 1960 ist er freischaffend als Maler, Grafiker und Grafikdesigner tätig, seit 1972 auch als Bühnenbildner, zunächst für Inszenierungen von Benno Besson und Brigitte Soubeyran an der Volksbühne Berlin (Ost), in Budapest und Tübingen. Seit 1982 verbindet ihn eine enge künstlerische Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny in Halle für die Händelopern RINALDO und TAMERLANO sowie für CARMEN, später arbeiteten die beiden an Theatern in Barcelona, Basel, Hamburg, Hannover, Kassel, Kopenhagen, Nürnberg, Oslo, Paris und Tokio u.a. mit LOHENGRIN, HERZOG BLAUBARTS BURG, AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY und LA CLEMENZA DI TITO. An der Oper Leipzig entstanden Bühnenbilder für die Uraufführung der Oper ABRAUM von Jörg Herchet, AL GRAN SOLE CARICO D'AMORE von Luigi Nono sowie zu szenischen Umsetzungen von Bachkantaten im Kellertheater. Das Bühnenbild zu DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG in der Regie von Jochen Biganzoli entstand zum 50. Geburtstag des Wiederaufbaus der Oper Leipzig. 1994 bis 2003 bekleidete Helmut Brade eine Professur für Kommunikationsdesign an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle. 1999 bis 2003 war er Präsident der Freien Akademie der Künste zu Leipzig.
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