King Kong Theorie oder Ich komme als Opfer einfach nicht glaubwürdig rüber

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Deutschsprachige Erstaufführung von Virginie Despentes

Wer oder was ist King Kong? Ist das schwarze Riesenbiest nichts als die Angst des weißen Mannes vor dem superpotenten Schwarzen, der ihm die weiße Frau stiehlt? Ein maskierter Kommunist? Oder gar Terrorist? Woher wissen wir, dass King Kong überhaupt ein männliches Wesen ist? Ist King Kong vielleicht eine Frau? Wenn ja, muss da dringend was getan werden. Allein die vielen Haare! Es ist eben nicht einfach, eine Frau zu werden, der Weg kann unter Umständen sehr steinig sein. Gut aussehen und dann auch noch sprechen! Jede Menge haariger Biester, darunter 3 Frauen und viele Puppen erzählen die wahre Geschichte von King Kong und wie er letztendlich doch noch eine »richtige« Frau wurde. Virginie Despentes Trash-Roman »Baise-moi« von 1993 war ein Skandal. In »King Kong Theorie« von 2008 läuft sie wiederum »Sturm gegen die offizielle Doktrin des westlichen Feminismus« (Berlin Verlag). Die Regisseurin Claudia Bauer arbeitet regelmäßig in Halle und unterstrich hier zuletzt mit Sandra Hüller als VIRGIN QUEEN ihr besonderes Talent für Puppen- und Schauspielperformance. Auch diese neue Arbeit kennt keine Grenzen zwischen den »Sparten«!

Eine Koproduktion mit dem Puppentheater Halle

Regie: Claudia Bauer | Bühne, Kostüme, Puppen: Hendrik Scheel | Musik: Sebastian Herzfeld | Dramaturgie: Ralf Meyer | Regieassistenz: Jana Schikofsky | Ausstattungsassistenz: Katharina Wenke | Endproben- und Vorstellungs-Inspizienz: Ute Jensen | Souffleuse/Pobenbetreuung: Sylke Apel

Mit:
Katharina Kummer, Annemie Twardawa, Martin Reik

 

GALERIE (Fotograf: Falk Wenzel)

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