Die bitteren Tränen der Petra von Kant

von Rainer Werner Fassbinder

In der Kammer setzt Maik Priebe den HEISSEN HERBST fort. Nach Brandaus jüngster Gegenwart und Hauptmanns »Weber« von der Wende des vergangenen Jahrhunderts, lässt Maik Priebe, auch ein Regie-Talent der Berliner Schule, die Frauen aufeinander los. Rainer Werner Fassbinder zeigt in seinem 1972 geschriebenen Stück Petra von Kants Verlust der Fassung, des Respekts und der Selbstachtung vor dem Hintergrund ihres Machtinstinkts. Dabei prägt eine »amour fou« die Szenerie genauso wie das Geschäftsgebaren der Erfolgsfrau. Petra von Kant liebt ein Model. Die Beziehung scheitert, muss scheitern. Warum nur? Das Theater verleiht dem Unsagbaren eine Sprache. Fassbinders Stück operiert am offenen Herzen. Drei unterschiedliche Generationen betreten die Arena. Jene, die schon da sind. Jene, die neu dazukommen. Jene, die es zu entdecken gilt. Erfahrene Ensemblemitglieder, neue Kolleginnen und Studentinnen des Studios der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Ein Experiment am offenen Herzen.

Regie: Maik Priebe | Ausstattung: Susanne Maier-Staufen | Dramaturgie: Alexander Suckel | Regieassistenz und Probensouffleuse: Bernhild Bense | Ausstattungsassistenz: Katja Turtl | Inspizienz: Ute Jensen | Souffleuse für Endproben und Vorstellungen: Sylke Apel

Mit:
Petra von Kant
Nicoline Schubert
Valerie von Kant Elke Richter
Gabriele von Kant Laura Lippmann
Sidonie von Grasenabb Bea Brocks
Karin Thimm Danne Hoffmann
Marlene Julia Preuß

 

GALERIE (Fotograf: Gert Kiermeyer)

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