Woyzeck |
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von Robert Wilson / Tom Waits / Kathleen Brennan nach Georg Büchner Textfassung von Ann-Christin Rommen und Wolfgang Wiens
Die geschundenen und fälschlicherweise Bestraften, die psychisch und physisch am Rande Befindlichen, die Täter und Opfer, die Macher und Gemachten, die Suchenden und Irrenden - alle finden Platz in den Dichtungen, die das Versmaß sprengen. »Was der Mond rot aufgeht« Sagt Marie. »Wie ein blutig Eisen« Sagt Woyzeck. »Bloody Moon« Sang Tom Waits 2000, als er für das Kopenhagener Opernhaus seine Komposition zu Büchners »Woyzeck« vorlegte, und somit »das schnelle Gewitter, das mit der Geschwindigkeit einer anderen Zeit kommt« (Heiner Müller), also Georg Büchners letztes Fragment von 1837, für einen neuen Zuschauerkreis öffnete. Für Matthias Brenner wird es eine Neubegegnung mit dem Stoff, denn als Schauspieler stand er bereits als Hauptmann und Doktor auf der Bühne. Musikalische Leitung: Alexander Suckel | Inszenierung: Matthias Brenner | Bühne und Kostüme: Hamster Damm Mit: Clemens Apel, Peter W. Bachmann, Lena Zipp, Karl Fred Müller, Elke Richter, Alexander Pensel, Andreas Range, Danne Hoffmann, Stella Hilb, Alexander Suckel Die Band "Broken Glass & Rusty Nails": Magnus Mehl (Reed), Ferenc Mehl (Drums), Roberto Volse (Kontrabass), Philipp Tress (Gitarre, Banjo), Alexander Suckel (Piano, Gitarre) GALERIE (Fotograf: Gert Kiermeyer) |



