Romelia Lichtenstein |
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Anschließend kam sie nach Halle. Hier sang sie u.a. die Titelpartie in MADAMA BUTTERFLY, Donna Anna in DON GIOVANNI, Blanche in Poulencs DIE BEGNADETE ANGST, Rosina im BARBIER VON SEVILLA, Euridice in ORFEO ED EURIDICE, Gräfin in FIGAROS HOCHZEIT, Malwina in Marschners VAMPYR, Mimì, Fiordiligi, alle vier Frauen in HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Vitellia in TITUS, Violetta in LA TRAVIATA, Alcina in SPETTACOLO BAROCCO, die Titelpartie in MARTHA, Marenka in der VERKAUFTEN BRAUT, die Titelpartien in Puccinis TOSCA und Donizettis Belcanto-Oper LUCIA DI LAMMERMOOR aber auch Hannah Glawari in Lehárs LUSTIGER WITWE sowie Vokalwerke in Sinfoniekonzerten gesungen hat. Besonders hervorzuheben sind die Partien in Händelopern: Elisa in TOLOMEO (CD-Einspielung in der EDITION OPERNHAUS HALLE), Romilda in SERSE, Cleofide in PORO, Florinda in RODRIGO, die Titelpartie in RODELINDA, Alceste in ADMETO und zuletzt Nitocris in BELSHAZZAR. In letzter Zeit ist sie u.a. als Norma, Tatjana, Schwester Angelica und Elisabetta (DON CARLO), Donna Elvira, Elisabeth (TANNHÄUSER) und Alice Ford hervorgetreten. 2010/2011 debütierte sie als Lady Macbeth, Lucrezia Borgia und Gismonda in OTTONE. In dieser Spielzeit ist sie u.a. als Leonore in der konzertanten Aufführung von Beethovens FIDELIO im Rahmen der Festveranstaltung zu 125 JAHRE STADTTHEATER HALLE, als Rosalinde in der FLEDERMAUS, in der Titelpartie von ALCINA im Rahmen der Händel-Festspiele 2012 sowie weiterhin als Lucrezia Borgia, Gismonda und Gräfin Almaviva zu erleben. Bei zahlreichen Konzerten und Fernsehauftritten singt Romelia Lichtenstein ein breitgefächertes Repertoire. Gastverpflichtungen führten und führen sie u.a. nach Madrid, Stockholm, Göteborg, Salzburg, Karlsruhe, Wiesbaden, Leipzig, Weimar und an die Komische Oper Berlin. 2002 wurde Hermann Max Einspielung von Dittersdorfs Oratorium GIOB, in der sie mitwirkte, mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. http://www.romelia-lichtenstein.de/
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Romelia Lichtenstein wurde als Tochter eines Dirigenten und einer Opernsängerin in Sofia geboren, wuchs in Rostock auf und sang dort mit neun Jahren den 1. Knaben in Mozarts »Zauberflöte«. Nach der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester studierte sie von 1983 bis 1989 bei Helga Forner an der Leipziger Musikhochschule Gesang. Ihr erstes Engagement führte sie ans Chemnitzer Opernhaus, wo sie viele bedeutende Fachpartien des Lyrischen und des Koloratursoprans sang. 1990 gewann sie den 1. Preis beim letztmalig ausgetragenen Wettbewerb junger Opernsänger der DDR in Gera sowie den Mozartpreis beim Internationalen Gesangswettbewerb »Francisco Vinas« in Barcelona. Von 1993 bis 1995 war sie an der Oper Leipzig engagiert, wo sie ihr Repertoire u.a. um Mimì, Königin der Nacht und Zerlina in DON GIOVANNI ergänzte.