Anke Berndt

Anke Berndt

Anke Berndt, seit 1990 in Halle engagiert, wurde in Oschersleben geboren und studierte an der Leipziger Musikhochschule bei Gerda Schriever und Venceslava Hruba-Freiberger, seit 1999 ist Irmgard Boas ihre Lehrerin. In Halle gestaltete sie seitdem zahlreiche große Opern- und Operettenpartien wie Händels Cleopatra und Angelica, Mozarts Pamina, Susanna und Fiordiligi, Ännchen, Nedda, Orffs Kluge, Micaela, Poppea, Eurydike in ORPHEUS IN DER UNTERWELT, FIDELIO-Marzelline, Gottliebchen in der Uraufführung von Glanerts SCHERZ, SATIRE, IRONIE UND TIEFERE BEDEUTUNG, Erste Dame in der ZAUBERFLÖTE, Freia und Wellgunde in RHEINGOLD (2006/2007), die ihre Vielseitigkeit und ihr außergewöhnliches darstellerisches Vermögen bezeugen. Gastspiele führten sie u.a. mit Händels Angelica nach Gent und mit Zellers Kurfürstin zum Operettenfestival nach Baden bei Wien. 2007 debütierte sie als Eva in den MEISTERSINGERN VON NÜRNBERG.
In der letzten Zeit konnte man sie u.a. als Katja Hartinger in Christian Josts zeitgenössischer Oper DIE ARABISCHE NACHT und Musetta in LA BOHÈME erleben. 2011 gab Anke Berndt ihr Debüt in der Titelpartie von Alban Bergs LULU. 2012 debütierte sie mit dieser Partie am Theater Augsburg und an der Semperoper Dresden (Cover). Im April 2012 gastierte sie  als Lulu am Teatro Amazonas in Manaus (Brasilien) in einer Neuinszenierung im Rahmen des XVI. Festival Amazonas de Opéra. Darüber hinaus erwarb sie sich auch als Lied- und Konzertsängerin einen Namen. So wirkte sie auch bei der Einspielung der SONNENFLAMMEN von Siegfried Wagner als Eunoë und Tanz-Deuterin mit. In der Konzertsaison 2009/2010 sang sie u.a. Klärchen in Beethovens Schauspielmusik zu EGMONT mit der Staatskapelle Halle unter der Leitung von GMD Karl-Heinz Steffens.

1997 wurde sie mit dem Förderpreis der »Freunde des Opernhauses Halle« ausgezeichnet. In der Spielzeit 2011/2012 ist Anke Berndt als Freia im RHEINGOLD, Ortlinde in der WALKÜRE , Marzelline in der konzertanten FIDELIO-Aufführung anlässlich der Festveranstaltung »125 Jahre Stadttheater Halle« und Gräfin Mariza und Primadonna assoluta (RIEMANNOPER) zu erleben.