Der Freischütz |
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Romantische Oper von Carl Maria von Weber
Carl Maria von Webers 1821 uraufgeführter »Freischütz« gilt als erste deutsche Nationaloper. Geschickt verbindet der Komponist in seiner Partitur romantische Tonmalerei mit volksliedhafter Melodik. Für die Handlung der Oper griffen er und sein Librettist Friedrich Kind auf eine Volkssage aus dem zehn Jahre zuvor veröffentlichten »Gespensterbuch« von August Apel und Friedrich Laun zurück: Der Jäger Max schließt einen Pakt mit dem Teufel. Daran zerbricht seine Beziehung zu Agathe, der Tochter seines Vorgesetzten ... Carl Maria von Weber schrieb später selber über die Musik zu seinem »Freischütz«: »Die wichtigste Stelle waren für mich die Worte des Max: ›Doch mich umgarnen finstere Mächte‹, denn sie deuten mir an, welchen Hauptcharakter der Oper zu geben sei. An diese ›finsteren Mächte‹ musste ich den Hörer so oft als möglich durch Klang und Melodie erinnern. Sehr oft bot mir der Text die Gelegenheit dazu, sehr oft aber auch deutete ich da, wo der Dichter es nicht unmittelbar vorgezeichnet hatte, durch Klänge und Figuren an, dass dämonische Kräfte ihr Spiel treiben ...« Konsequenter Weise verstärkt Regisseur Christian Schuller in seiner Inszenierung für das Goethe-Theater in Bad Lauchstädt die Rolle des Teufels Samiel als Spielmacher der Handlung. Gleichzeitig erzählt die Geschichte des Jägerburschen Max aus der Perspektive seiner Braut Agathe, die noch Jahre später versucht, die Geschehnisse zu verstehen. Musikalische Leitung: Karl-Heinz Steffens / Andreas Henning | Inszenierung: Christian Schuller | Bühne und Kostüme: Jens Kilian | Choreinstudierung: Jens Petereit Mit: Ottokar, böhmischer Fürst: Nils Giesecke GALERIE (Fotos: Gert Kiermeyer) |


