Ottone, Re di Germania |
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Oper in drei Akten von Georg Friedrich Händel (HWV 15) Händel vollendete die Partitur des »Ottone« bereits im August 1722. Mit der Premiere des Werkes musste er allerdings noch auf die ersehnte Ankunft der überaus gefragten Sopranistin Francesca Cuzzoni aus Italien warten. Im Januar 1723 gelangte das Stück dann mit der Cuzzoni als Teofane und dem nicht minder berühmten Kastraten Senesino (Spitzname des Francesco Bernardi nach seiner Heimatstadt Siena) am Londoner Haymarket-Theater zur Aufführung und wurde zum größten Opernerfolg Händels in England. In freier Behandlung der historischen Tatsachen vermittelt das Werk eine Episode aus der Zeit des Kampfes der Ottonen um die Macht in Italien. Denn obwohl Gismonda, Witwe des römischen Tyrannen Berengar, am liebsten ihren Sohn Adalberto auf dem Thron sehen würde, erhält am Ende Otto II. die Krone und die schöne griechische Prinzessin Teofane - zum Verdruß Adalbertos - als Braut dazu. Eine Gemeinschaftsproduktion der Oper Halle und der Händel-Festspiele Halle | Musikalische Leitung: Marcus Creed | Inszenierung: Franziska Severin | Bühne: Helmut Brade | Kostüme: Sabine von Oettingen Ottone (Otto II.): Matthias Rexroth Galerie |



