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Tag 19, 21.03.2012, 10.17h
Merci und au revoir an alle französischen Gastgeber, an alle, die hinter den Kulissen gearbeitet haben, an unsere Kollegen der Technik, an Francesca Spinazzi, die immer wieder neu die französische Übertitelung eingerichtet hat und an die Kollegen des Puppenspiels, die stets mit Leidenschaft "Meine Kältekammer" auf der Bühne lebendig werden ließen.

Wir freuen uns auf Zuhause, auf unsere Partner und Familien, auf das Puppentheater und auf neue Begegnungen mit Ihnen im heimatlichen Halle!
Ich wünsche Ihnen das Beste. Herzlich, Ihre Skadi Gleß |
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Tag 17 und 18, 19. - 20.03.2012, 16.56h
Es ist die letzte Stadt und das letzte Hotel unserer zweieinhalbwöchigen Gastspieltour. Die letzte Vorstellung spielen wir heute Abend. Das Theater ist ein altes Kino, ziemlich runtergearbeitet. Die schlichten Garderoben sind im Keller, jedoch so liebvoll und mit Sorgfalt, bequemen Sofas, roten Plüschkissen und frischen Blumen eingerichtet, dass einem das Herz überquillt. Nach der Vorstellung wird für uns gekocht. So gibt es also auch auch noch einmal ein letztes französisches Abendessen. Das will gefeiert werden.
Eine lange und wichtige Etappe geht für das Puppentheater zu Ende. Die internationale Kooperation zwischen Joel Pommerat und uns, die dank der Förderung aus dem Fonds "Wanderlust" der Kulturstiftung des Bundes möglich war, endet hiermit nach drei Spielzeiten. Sie hat Begegnungen, Austausch und die Sicht auf neue Theaterwelten ermöglicht. Wir sind gespannt, was Neues daraus entsteht!
Beste Grüße, Skadi Gleß
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Tag 16, 18.03.2012, 22.08 Uhr
Eine Vorstellung Sonntagnachmittag zu spielen ist oft eine große Herausforderung - 16.30h wurde heute der Saal im beschaulichen Brétigny dunkel, die ersten 45 Minuten gab es keinerlei wahrnehmbare Reaktionen des Publikums - ein schwarzes Loch tat sich vor uns auf. Das Nicht-Pariser Publikum ist doch deutlich verhaltener, der Applaus dafür umso wohlwollender. Der Vorteil einer Nachmittagsvorstellung ist jedoch ein freier Abend, den wir gemeinsam genossen haben!
Mit besten Grüßen, Skadi

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Tag 15, 17.03.2012, 19.22h
Es fuhr uns ein kleiner Schrecken in die Glieder, als uns das Navi gestern nacht so gegen 2 Uhr mitteilte: Sie befinden sich an ihrem Ziel. Vor uns ein besseres Raststättenhotel, neben uns noch drei weitere dieser Art und hinter uns die Schnellstraße. Niemand an der Rezeption, dafür ein Automat, der uns nach Eingabe eines Zahlencodes lautstark den Schlüssel entgegen spuckte. Das ganze Hotel reicht nach billigem Raumspray und an Schlaf war wegen der Autos kaum zu denken. Nun gut, wenn einer eine Reise macht, dann kann er was erleben!

Nun sitzen wir hier, weit ab vom Schuss, ernähren uns von unseren Supermarkteinkäufen und freuen uns auf den Wechsel in die nächste Stadt, denn dort soll es wieder so richtig schön sein!!!
Drücken Sie uns die Daumen, Skadi Gleß |
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