UnGehorsam!

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Studio-Inszenierung
Eine Untersuchung nach Ibsens "Ein Volksfeind".

PREMIERE am Freitag, 3.2.2012 um 20.00 Uhr in den Kammerspielen | 19.15 Uhr Stückeinführung im Foyer der Kammer

Weitere Vorstellungen: Sonntag, 05.02; Dienstag, 14.02 und Mittwoch, 29.02, jeweils um 20.00 Uhr

19. Jahrhundert: Der Norweger Henrik Ibsen schreibt das Stück „Ein Volksfeind": Der junge Badearzt Dr. Stockmann entdeckt, dass das Kurbad, das der Stadt Wohlstand und einen überregionalen Namen verschafft hat, mit Bakterien verseucht ist. Die anfängliche Begeisterung der Unterstützer Stockmanns über die Chance, der alten Machtclique der Stadtoberen einen empfindlichen Schlag zu versetzen, versiegt angesichts wirtschaftlicher und persönlicher Nachteile nur allzu schnell. Einzig Stockmann bleibt bei seiner Forderung nach lückenloser Aufklärung - ohne Rücksicht auf Verluste, die auch seine Familie betreffen, und trägt dabei zunehmend fanatische Züge zur Schau.

2012 :Acht junge Menschen treffen sich - an einem Nicht-Ort, vielleicht einer Tiefgarage, vielleicht im Jahr 2011, im 19. Jahrhundert oder 2050. Die Ziele der Gruppe sind ähnlich vage: man will zerstören, feiert aber auch Parties, der eine will den Umsturz, der andere beim Vorsprechen für eine TV-Show erfolgreich sein

 

1. Theaterthekennacht

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Termin: Samstag, 4. Februar 2012 ab 21.00 Uhr

Kaufen Sie sich in Ihrer Stammkneipe oder an der Theaterkasse ein Ticket für Ihr Lieblingslokal und genießen Sie an der Theke bei Getränken Halles 1. Theaternacht. Zehnmal kommen neue Künstler mit zirka zehnminütigen anregenden, verzaubernden, heiteren bis albernen Beiträgen zu Ihnen in die Kneipe. Die Künstler selbst reisen im Kreislauf von Kneipe zu Kneipe - so können Sie, egal, wo Sie sind, alle Beiträge erleben. Unterstützt wird die Theater-Theken-Nacht vom Auto- & Motorradhaus Schmidt.

 

Der fröhliche Hypochonder

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von Erhard Preuk, Rheinhard Straube und Klaus-Rudolf Weber

Nächste Vorstellung: Sonntag, 05. Februar 2012 um 19.30 Uhr

In seinem Programm entdeckt Reinhard Straube die eingebildete Krankheit als die beste aller möglichen Heimatorte. Das Studium medizinischer Fachbücher und neuester Zeitungsartikel, die Untersuchung des eigenen Körpers und seiner Befindlichkeiten - dies alles dient der Bestätigung einer Tatsache: daß das Leben ständig gefährdet und damit unlebbar ist. Die Bilder der eigenen Beerdigung werden endlich nicht mehr von einem Sonnentag überlagert, der eh nur Bazillen und die Qualen von Vorsorgeuntersuchungen bereithält.