Nabucco

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Dramma lirico in vier Teilen von Giuseppe Verdi

Libretto von Temistocle Solera, nach dem historischen Ballett »Nabucodonosor« (Mailand 1838) von Antonio Cortesi, nach dem
Schauspiel »Nabuchodonosor« (1836) von Auguste Anicet-Bourgeois und Francio Cornu

Weitere Termine: am Mittwoch, 22. Mai und am Freitag, 31. Mai jeweils um 19.30 Uhr in der Oper Halle.

In den Jahren vor der Entstehung des »Nabucco«, der 1842 in Mailand uraufgeführt wurde, durchlebte Verdi eine schwere Zeit: Innerhalb kürzester Zeit verstarben seine beiden Kinder sowie seine Frau. Seine Oper »Un giorno di regno« fiel bei Presse und Publikum durch. Entmutigt durch diesen Misserfolg dachte Verdi zeitweilig darüber nach, ganz mit dem Komponieren aufzuhören.

 

Gräfin Mariza

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Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán
Libretto von Julius Brammer und Alfred Grünwald

Nächste Vorstellungen: am Freitag, den 24. Mai 2013 um 19.30 Uhr in der Oper Halle.

Achtung: Wegen Erkrankung muss die Vorstellung am 12. Mai um 15.00 Uhr leider entfallen. Bereits gelöste Karten können an der Theater- und Konzertkasse entsprechend umgetauscht oder zurückgegeben werden.

Inkognito als »Bela Török« flüchtet der verarmte Graf Tassilo als Gutsverwalter in die Dienste der reichen Gräfin Mariza und hofft so, seiner im Internat weilenden Schwester Lisa weiter ein standesgemäßes Leben zu sichern. Unerwartet erscheint Mariza auf dem Gut, um ihre Verlobung mit Baron Zsupán zu feiern. Der Bräutigam in spe ist nicht anwesend, denn Mariza hat ihn erfunden, um sich lästige Verehrer vom Hals zu halten. Umso erstaunter ist sie, als Zsupán plötzlich leibhaftig und heiratswütig vor ihr steht. Auch Tassilo erlebt eine Überraschung: Lisa hat ihre Freundin Mariza begleitet. Tassilo nimmt ihr das Versprechen ab, seine Tarnung zu wahren. Mit der Weissagung einer Zigeunerin nehmen die amourösen Verwicklungen ihren Lauf, bis schlußendlich die Liebe Mariza und Tassilo, Lisa und Zsupán als Paare zusammenführt. Ende gut, alles gut - wäre da nicht Penisžek, der, getarnt als Diener der Baronin Guddenstein, auf Schwerverbrecherjagd ist ... Der Direktor der Oper Halle, Axel Köhler, bringt Kálmáns »Welterfolg mit Ohrwurmgarantie« augenzwinkernd und herrlich frech als aktuellen Kommentar zu Finanzkrise und Co. auf die Bühne der Oper Halle.

 

Der Tod und das Mädchen / The show must go on

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Uraufführung

Ballette von Anna Vita und Ralf Rossa
Musik von Franz Schubert u.a.
Die Musik wird eingespielt.

Nächste Vorstellungen: am 25. Mai 2013 um 19.30 Uhr in der Oper Halle.

Den ersten Teil dieses Ballettabends vertraut Halles Ballettdirektor Ralf Rossa Anna Vita, Ballettdirektorin des Balletts am Mainfrankentheater Würzburg, an. Zur Musik von Franz Schuberts Streichquartett DER TOD UND DAS MÄDCHEN erzählt sie von einem Mädchen, dessen Eltern die jugendliche Energie der Tochter mit Strenge zügeln und ihren Bewegungsradius einschränken wollen. Gerade dadurch aber wächst zugleich auch die Sehnsucht des Mädchens nach Ausbruch und Befreiung. Eine Flucht scheint nur durch den Tod möglich, der zunächst als Traumgestalt, dann als rätselhafter Fremder erscheint und das Mädchen mehr und mehr fasziniert. Es entspinnt sich ein dramatischer Kampf zwischen der Vernunft der Eltern, der Verführung durch die Traumgestalt und den widerstreitenden Gefühlen des jungen Mädchens.

Den zweiten Teil des Ballettabends widmet Ralf Rossa den vielen Facetten der Liebe mit all den damit verbundenen Gefühlen wie Leidenschaft, Verletzbarkeit, Übermut, Schwäche, Ausgelassenheit, Schmerz, Eifersucht und Vertrauen. Eine Liebeserklärung der ganz besonderen Art getanzt von dem Ballett Rossa.