Das Ballett

Alice im Wunderland

Märchenballett von Michal Sedláček

© Anna Kolata

Uraufführung | Märchenballett von Michal Sedláček
frei nach Lewis Carroll
Musik von Antonín Dvořák & Arvo Pärt

Alice feiert Geburtstag. Plötzlich verschwindet die reale Welt und Alice lässt das Hier und Jetzt hinter sich. Entführt von einem gehetzten, weißen Kaninchen taucht sie ein in eine fremde Welt, in eine fantastische Welt. Hier steht alles Kopf. Alice wird so groß, dass sie durch keine Tür mehr passt; dann wird Alice so klein, dass sie keine Türklinke mehr erreichen kann. Sie betritt verwandelt ein Wunderland, trifft auf eine rauchende Raupe, schwimmt durch ein Meer von Tränen. Sie begegnet der Grinsekatze, die keinesfalls einem schnurrenden Haustier ähnelt. Bei einer merkwürdigen Teegesellschaft, very british, wird gerastet und schließlich trifft sie am Hofe der Herzkönigin ein, die weniger herzlich ist, als es ihr Name vermuten lässt. Erst soll Alice mit ihr Krocket spielen, dann erlebt sie deren Verärgerung über ein entwendetes Törtchen. Bevor die Geschichte in der Geschichte mit einem Gerichtsurteil zu einem Ende kommt, erwacht Alice wieder im Jetzt, in der realen Welt. Alice feiert Geburtstag. Auch als literarischer Nonsens bezeichnet, bietet die Romanvorlage von Charles Ludwige Dodgson (Pseudonym: Lewis Carroll) einen Reichtum an Metaphern und Spielszenarien.

Michal Sedláček feiert die Geschichte der kleinen Alice als Hymne an die Fantasie und an den britischen Humor und lässt bekannte Figuren wie den Märzhasen, den verrückten Hutmacher und die Grinsekatze auf der Bühne lebendig werden. Getanzt wird zu Musik des tschechischen Komponisten Antonín Dvořák und des Esten Arvo Pärt.

Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten, eine Pause

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