Puppentheater

Du musst Dein Leben ändern!

Unter Verwendung von Texten von Xavier de Maistre, Vladimir Nabokov, Christoph Werner und der 17. Szene aus Ingrid Lausunds »Hysterikon«

© Falk Wenzel

Musik aus einem echten Alphorn trägt unsere Sehnsüchte in die Weite. In einem seltsamen Hotel haben die Puppen Einzelzimmer bezogen. Offensichtlich nicht ganz freiwillig. Viel Zeit, über das eigene Leben nachzudenken, und darüber, was man eigentlich wollte. Ein älterer Herr mit Hut glaubt an eine Verwechslung. Herbert projiziert seinen Hass in den Bau einer Maschine. Lisa Rademann träumt davon, als Schauspielerin glücklich zu werden. Z1 entwickelt eine Theorie über die Seelenreise. Und Frau Ott will aus der Haut fahren und die Feuer der Hölle schüren … Aus scheinbar zufälligen Fäden spinnt die Erzählung ein Netz, um den Sinn des Daseins einzufangen. »Du musst dein Leben ändern!« ruft uns der Dichter Rainer Maria Rilke zu. – Muss ich?

Unter Verwendung von Texten von Xavier de Maistre, Vladimir Nabokov, Christoph Werner & der 17. Szene aus Ingrid Lausunds »Hysterikon«

Aufführungsrechte: Suhrkamp Verlag Berlin.

Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten

Besetzung