Staatskapelle

Gastkonzert zu den Händel-Festspielen Karlsruhe

Händelfestspielorchester

Ein frühes Oratorium Händels zur Osterthematik bildet das Programm des 2. Konzerts dieser Reihe des Händelfestspielorchesters. Zu Ostern 1708 in Rom szenisch uraufgeführt, begegnete Händels Werk gleich aus mehreren Gründen päpstlicher Gegenwind. Eigentlich waren zu dieser Zeit Operndarbietungen verboten, zudem stand in der ersten Vorstellung eine Sängerin auf der Bühne (ebenfalls verboten!) und überhaupt sei Händels Musik zu opernhaft für ein so sakrales Sujet. Angelegt für sechs Solo-Rollen ohne obligaten Chor und ausgestaltet mit einer tatsächlich sehr ausdrucksstarken Musik, zeichnet das Oratorium das Osterwunder nicht nur aus der Sicht der Jünger und Jüngerinnen nach: Die Handlung beginnt in der Nacht vor Ostern mit einem wahren Wortgefecht zwischen einem Engel und dem Höllenfürst Luzifer und endet mit der Feier von Christi Auferstehung.

Das zweite Konzert der Reihe Händels Welt führt das Händelfestspielorchester, seinen künstlerischen Leiter Attilio Cremonesi sowie das Ensemble namhafter Solist*innen am 26. Februar auch zu den Händel-Festspielen in Karlsruhe.

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