Puppentheater

Ijon Tichys Sterntagebücher

Premiere

von Stanislaw Lem

In seinem Ein-Mann-Raumschiff rast Ijon Tichy durch die gähnende, schwarze Leere des Alls, doch Ijon Tichy führt Sterntagebuch. Er lässt uns teilhaben, wie er das Seitenruder repariert, indem er sich verjüngt und verdoppelt. Er gefährdet den galaktischen Frieden, weil er den Botschafter einer fernen Galaxie für einen Kaffeeautomaten hält und eine Münze in ihn einwirft. Er operiert mit einer Zeitmaschine, um der Zivilisation auf einem Nachbarplaneten das Mittelalter zu ersparen. Er ist ein Genie. Er ist ein Glückspilz, der sich auf sein Glück verlässt.
Er ist ein Durchschnitts-Astronaut. Matt Groening (»Futurama«) und Douglas Adams (»Per Anhalter durch die Galaxis«) haben Stanisław Lem gnadenlos bestohlen. Seine furiose Science Fiction steht schon lange auf dem Wunschzettel von Regisseur Hans Jochen Menzel. Menzel ist Puppenspieler, Regisseur und war viele Jahre Professor an der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«, Berlin, Abteilung: Zeitgenössische Puppenspielkunst. Jetzt inszeniert er das Sommertheater vom Puppentheater Halle.

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