neues theater

this is not ken’s dreamhouse – Eine performative Lesung zum 8. März

Im Osten wurde der Frauentag lange Zeit mindestens so zelebriert wie der Muttertag im Westen. Heute hat der 8. März viele Namen: Internationaler Frauentag, Weltfrauentag, Frauenkampftag oder feministischer Kampftag. Und fordert vor allem eins: mehr Rechte und Sichtbarkeit für FLINTA*s (Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen). 
Dieses Jahr wollen wir diesen Tag zum Anlass nehmen, um mal genüsslich durch die queer-feministische Diskurs- und Literaturlandschaft zu streifen. Nach dem pinken “Barbie”-Sommer wissen wir 2024 schon längst: this is not ken’s dreamhouse. Aber wessen ist es? Gemeinsam mit Spieler*innen des Ensembles beschäftigen wir uns mit Überlebensstrategien von FLINTA*s in Stadt und Raum. Wer wird eigentlich wie sichtbar und warum? Wer gibt, nimmt und beansprucht Raum, emotional und körperlich? Welche Mittel stehen uns zur Verfügung, um den gesellschaftlichen Normalzustand zu verändern? 

Was braucht es eigentlich, damit die Welt endlich unser dreamhouse werden kann?

Im Schaufenster des neuen theaters treten wir gemeinsam mit Barbie und Ken den Kampf gegen das Patriarchat an. Ihre glitzernde, pinke Plastikwelt wird zum Ausgangspunkt einer musikalischen, performativen und intellektuellen Auseinandersetzung, die den Gegner mit einem Augenzwinkern zu Fall bringen soll. Oder uns dem dreamhouse immerhin einen Schritt näher bringt!

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