2. Sinfoniekonzert
Staatskapelle Halle
2. Sinfoniekonzert
Im Jahr 2006 fusionierten das Philharmonische Staatsorchester Halle und das Orchester des Opernhauses Halle zu einem Orchester – der Staatskapelle Halle, wie Sie sie heute kennen. Aus Anlass dieser Neugründung erteilte das junge Orchester dem Komponisten Siegfried Matthus einen Kompositionsauftrag: So entstand »Hallelujah 2006« als Werk des Neuanfangs und des Aufbruchs. Die Uraufführung leitete Hartmut Haenchen; zum 20-jährigen Bestehen der Staatskapelle kehrt er nun zurück, um dieses Stück erneut zur Aufführung zu bringen. Als tiefer Wunsch nach Aufbruch erklingt außerdem die 8. Sinfonie von Dmitri Schostakowitsch – eines der imponierendsten und kompromisslosesten Werke des Komponisten. Geschrieben im Sommer 1943, inmitten der Schrecken des Zweiten Weltkriegs, erwarteten die sowjetischen Machthaber eine weitere triumphale »Siegessinfonie«. Doch Schostakowitsch entzog sich der propagandistischen Vereinnahmung. Stattdessen schuf er ein schonungsloses Klangbild existenzieller Bedrohung – geprägt wohl nicht nur von den Schrecken des Krieges, sondern auch von der Repression im eigenen Land. Das Ergebnis ist eine Sinfonie von erschütternder Wucht, deren eindringliche Menschlichkeit bis heute nachhallt.
Besetzung
- Dirigent Hartmut Haenchen
- Orchester Staatskapelle Halle
Programm
- Siegfried Matthus Hallelujah 2006
- Dmitri Schostakowitsch Sinfonie Nr. 8 c-Moll op. 65
Termine
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