Ehrenkünstlerschaft für die Staatskapelle Halle in Bad Elster
Eine besondere Auszeichnung erhielt die Staatskapelle Halle am Freitag, den 30. Januar 2026: Im Rahmen eines ausverkauften Gedenkkonzerts zum 125. Todestag Giuseppe Verdis wurde das Orchester mit der Ehrenkünstlerschaft des König Albert Theater Bad Elster ausgezeichnet.
Die Verleihung fand mitten im Konzertgeschehen statt – als sichtbares Zeichen einer langjährigen künstlerischen Verbundenheit. Generalmusikdirektor Florian Merz, Intendant des König Albert Theaters Bad Elster, überreichte die Ehrenkünstler-Stele an den Tubisten Simon Unseld, der die Staatskapelle stellvertretend für den Orchestervorstand repräsentierte.
Die Ehrenkünstlerschaft würdigt keine einzelne Produktion, sondern eine kontinuierliche Zusammenarbeit und ein gemeinsames künstlerisches Selbstverständnis. Sie steht für Vertrauen, Qualität und den lebendigen Austausch innerhalb der mitteldeutschen Musiklandschaft. Für die Staatskapelle Halle ist sie Ausdruck einer Partnerschaft, die über Gastspiele hinausreicht und sich über viele Jahre entwickelt hat.
Im Anschluss an die Ehrung musizierte die Staatskapelle Halle gemeinsam mit der Chursächsischen Philharmonie im Rahmen der 23. Chursächsischen Winterträume. Auf dem Programm stand Giuseppe Verdis Requiem – interpretiert von den internationalen Solist*innen Sophia Hunt (Sopran), Winona Martin (Mezzosopran), Oleksandr Vozniuk (Tenor) und Peter Dolinšek (Bass) sowie der Robert-Franz-Singakademie Halle. Die Gesamtleitung lag bei GMD Florian Merz.
Die Auszeichnung reiht die Staatskapelle Halle in eine traditionsreiche Liste von Ehrenkünstler*innen ein, zu denen unter anderem Persönlichkeiten und Institutionen zählen, die das kulturelle Profil des König Albert Theaters Bad Elster nachhaltig geprägt haben. Als historisches Hoftheater und fester Bestandteil der Europastraße der historischen Theater ist das Haus ein wichtiger kultureller Anker in Sachsen und darüber hinaus.
Für die Staatskapelle Halle bedeutet die Ehrenkünstlerschaft Anerkennung und Verpflichtung zugleich: Sie bestätigt die künstlerische Arbeit der vergangenen Jahre und unterstreicht den Anspruch, regionale Verwurzelung und überregionale Ausstrahlung auch künftig miteinander zu verbinden.