Isabelle Serafin
© Gorden Thye

Isabelle Serafin

Die aus dem Weserbergland stammende Sopranistin Isabelle Serafin studiert derzeit im Masterstudiengang Oper an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig in der Klasse von Prof. Brigitte Wohlfarth. Ihre künstlerische Ausbildung begann sie an der Hochschule für Künste Bremen bei Prof. Krisztina Laki und Thomas Mohr.

Erste Engagements führten sie unter anderem an die Oper Leipzig, das Neue Globe Theater Schwäbisch Hall, Theater Eisleben, die Schlossfestspiele Ettlingen, das Erzgebirgische Theater sowie ans Theater Brandenburg.

Isabelle Serafin arbeitete mit Dirigenten wie Ivan Repušić, Ulrich Maier, Jérémie Rhorer, Jonathan Santagada, Yura Yang, Leonardo Catalanotto, Ulrich Pakusch, Matthias Foremny, Stefan Veselka, Stefan Birnhuber, Ulrich Sprenger, Carlos Spierer, Siegfried Westphal und Sergio Baietta sowie mit Regisseur*innen wie Karoline Gruber, Carola Söllner, Catherina Fillers, Andrej Woron, F. Wörner, A. Pilavachi, Floris Fisser, Gregor Horres, Susan Stone und Beverly Blankenship zusammen.

Im Juni 2024 wurde sie mit dem 1. Absoluten Preis des Internationalen Gesangswettbewerbs Franco Margola (Italien), mit der Höchstwertung von 100 von 100 Punkten, ausgezeichnet. Im September 2024 folgte ein weiterer 1. Preis bei der International Talent Summer Competition in Brescia. Derzeit ist sie Finalistin mehrerer Wettbewerbe, darunter der London Classical Music Competition.

Isabelle Serafin ist Bayreuth-Stipendiatin (2019), Stipendiatin des Deutschen Musikrats (2022), Preisträgerin des Förderpreises des »Vereins Junge Stimmen Leipzig« (2025) sowie seit 2025 Stipendiatin der Stiftung: »Yehudi Menuhin – Live Music Now« Leipzig e.V.

Zu ihren gesungenen Partien zählen unter anderem Gräfin Ceprano (Rigoletto), Kate Pinkerton (Madame Butterfly), Adele und Ida (Die Fledermaus), Ljusja (Moskau, Tscherjomuschki), Clorinda (La Cenerentola), Maria Bellacanta (Hexe Hillary geht in die Oper) sowie Lauretta (Gianni Schicchi).

Während ihres Bachelorstudiums war sie dank eines Stipendiums zwei Jahre in Folge beim Mediterranean Opera Festival in Italien zu erleben, unter anderem als Donna Elvira (Don Giovanni), Yvette und Georgette (La Rondine) sowie als Gianetta und Adina (Cover) in Donizettis »L’elisir d’amore«. In Bremen wirkte sie zudem in mehreren Produktionen in Kooperation mit dem Theater am Leibnizplatz mit, darunter als Pamina und Erste Dame (Die Zauberflöte), Susanna (Le nozze di Figaro), Frasquita (Carmen) sowie in Haydns »Il mondo della luna«.

Wichtige künstlerische Impulse erhielt sie durch Meisterkurse und Zusammenarbeiten mit Christa Ludwig, Luciana Serra, Nino Machaidze, Nelly Miricioiu, Alessandro Amoretti, Olga Kulchynska, Tanja Baumgartner, Anna Samuil, Kamal Khan, Claudia Visca, Michelle Breedt und Annette Dasch.

Bereits vor Beginn ihres Studiums war Isabelle Serafin an Projekten im Bereich der Neuen Musik beteiligt. Neben der Oper widmet sie sich besonders dem Lied- und Oratorienfach.

In der Spielzeit 2025/2026 ist als Göttin Minerva in Jacques Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« zu erleben. In der vergangenen Spielzeit hat sie in der Kindervorstellung »Lullaby« gesungen.