Ki-Hyun Park
Ki-Hyun Park
Die Oper

Ki-Hyun Park

Bass

An der Oper Halle seit 2002 / 2003

Der südkoreanische Bass begann sein Studium an der Gachun Universität seiner Heimatstadt Seoul und schloss es bei Prof. Waldemar Wild an der Hochschule für Musik und Theater Rostock, bei Prof. Ks. Jürgen Hartfiel an der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in Dresden sowie an der Arena Accademia di Musica Rom ab. In den Rollen des Mephisto in Gounods »Faust« und des Theseus in »Sommernachtstraum« kann der südkoreanische Bass in dieser Spielzeit nicht nur sein großes stimmliches, sondern auch sein schauspielerisches Talent ausleben.

Meisterkurse absolvierte er u. a. bei James Wagner, Claudia Eder und Bonaldo Giaiotti. 2003 gewann er den Dvořák-Gesangswettbewerb in Karlovy Vary sowie den Interpretationspreis, Mozartpreis und Sonderpreis des Nationaltheaters Prag. Konzerte führten ihn mit den Basspartien in den geistlichen Werken Bachs und Händels, Haydns, Schuberts, Mendelssohns, Gounods, Brahms‘ und Dvořáks u. a. nach Dublin, Seoul, an das Leipziger Gewandhaus und das Berliner Konzerthaus.

An der Oper Halle eignete er sich ein umfangreiches Repertoire an, das von Monteverdi über Mozart, Donizetti, Rossini, Verdi, Wagner, Tschaikowski, Puccini bis zu Luigi Dallapiccola reicht. Zu seinen wichtigsten Partien gehören die Titelrollen in »Des Kaisers neue Kleider« und Georg Philipp Telemanns »Der geduldige Socrates«, Komtur in »Don Giovanni«, Papageno und Sarastro in der »Zauberflöte«, Eremit im Bad Lauchstädter »Freischütz«, Sir Berkley und Tom Blunt in Marschners »Vampyr«, Heinrich VIII. in Donizettis »Anna Bolena«, Alfonso in »Lucrezia Borgia«, Zaccaria in »Nabucco«, Banco in »Macbeth«, Samuel im »Maskenball«, Pater Guardian in »Die Macht des Schicksals«, König in »Aida«, Marke in »Tristan und Isolde«, Colline in »La Bohème«, der Fürst von Bouillon in »Adriana Lecouvreur«, Wassermann in »Rusalka« und Said-Fares in Bernhard Sekles‘ wiederentdeckter »Schahrazade«.

Regelmäßig tritt er im Rahmen der Händel-Festspiele auf. So war er u. a. als Coralbo in »Floridante«, König in »Ariodante«, Priester in »Hercules«, Melisso in »Alcina«, Raimondo in »Almira«, Emireno in »Ottone«, Tullio in »Arminio«, Altomaro in »Sosarme«, Achilla in »Julius Cäsar in Ägypten« und Egeo in »Theseus« zu erleben.

Im Rahmen der Verdi-Tage der Oper Halle 2013 gestaltete er die Basspartie in Verdis »Messa Da Requiem«. 2014 folgte er einer Einladung der Oper Halle in die US-amerikanische Partnerstadt Savannah für eine Aufführung von Händels »Messias«. Ein Gastspiel als Mephisto in John Dews Inszenierung von Gounods »Faust« führte ihn 2016 an die Metropolitan Opera Seoul.