Melchior Walther
© privat

Melchior Walther

Musikalische Leitung | Gast

Melchior Walther war Schüler der Landesschule Pforta sowie des Robert Schumann-Konservatoriums Zwickau. Nach Abitur und Zivildienst studierte er Musikwissenschaften und Philosophie an der Universität Leipzig und widmete sich Jazz-Piano-Studien. Seitdem lebt er als freischaffender Musiker in Leipzig.

Seine Tätigkeit als Bühnenmusiker führte ihn an verschiedene Häuser (Auszug):
Thalia Theater Halle (Saale): »Die Räuber« (2006, Regie: Annegret Hahn), »Mendy das Wusical« (Helge Schneider) (2007, Regie: Frieder Venus), »Anton Reiser« Rock meets Barock-Projekt im Rahmen der Händelfestspiele (Franckesche Stiftungen mit Musik von G.F. Händel und Rio Reiser (2007, Regie: Annegret Hahn), »The Who`s Tommy« (Rockoper) (2009, Regie: Ute Raab), Theater Plauen-Zwickau: »Der kleine Horrorladen« (2010, Regie: Axel Stöcker), Theater Neubrandenburg/Neustrelitz: »Happy End« (Brecht/Weil) (2012, Regie: Wolfgang Bordel) Theater der jungen Welt Leipzig: »Frühlings Erwachen« (2015, Regie: Philippe Besson), Schauspiel Leipzig: »Lazarus« (Musical von David Bowie) (2019, Regie: Hubert Wild).

2023 Komponierte und produzierte er die Bühnenmusiken für die Produktionen:
»Drache« (Regie: Mareike Mikat) sowie »Eine Weinachtsgeschichte« (Regie: Mille Maria Dalsgaard) am neuen theater Halle.

Aktuell hat er die Musikalische Leitung der Musical-Produktion »Cabaret« am Theater Eisleben. (Premiere am 27.09.2025, Regie: Frank Martin Widmaier)

Melchior Walther ist Musikalischer Leiter, Pianist und Keyboarder der Band »GROUND CONTROL – celebrating David Bowie« mit der er 2021 in Kooperation mit dem Krystallpalast Varietè Leipzig die gleichnamige Konzert-Show produzierte. Zudem ist er Pianist und Keyboarder der Produktion »Rio Reiser: Der Traum ist aus, aber...« des Leipziger Schauspielers und Musikers Peter Schneider.

Im Jahr 2023 war er Fellow der Klassik Stiftung Weimar und erhielt das Bauhaus-Stipendium für sein Projekt: »sonic_narthex #I Nietzsches Music >>> revisited / Nietzsche – Jazz and Beyond«, in dem er sich unter anderem der Bearbeitung von Nietzsches Kompositionen für sein Jazz-Trio widmet.