Puppentheater

Lethe daheim

Franziska Dittrich
© Tina Thalmann

Lethe daheim.
Ein Abend vom Vergessen und Erinnern
Solostück mit einer Puppe und Objekten für Erwachsene
in deutscher Lautsprache | Lost&Found, Berlin

Auf dem Meeresgrund feiert Oktopus Lethe Geburtstag. Es gibt Geschenke. In ihnen finden sich Geschichten über das Vergessen und Erinnern. Wir begegnen einer Meisterin im Verschwinden-Lassen, der Frau, die nichts vergessen kann und gelangen zu der Frage, was verloren gehen muss, damit etwas bleibt. In der intimen Bühnensituation werden Zuschauerinnen und Zuschauer zu Geburtstagsgästen. Das Stück befragt biografische und gesellschaftliche Dimensionen von Vergessen und Demenz und konfrontiert uns in absurd-poetischer Bildsprache mit dem Unverfügbaren.

»Während einer zärtlichen Vorstellung wurden wir, das Publikum, gefragt, was wir gerne vergessen wollen würden. Und es gab das Versprechen, uns dabei nach Kräften zu unterstützen. Nichts, war mein erster Impuls. (…) Andere baten darum, ihre Kindheit oder ihren ›Schwersinn‹ vergessen zu dürfen. Das war ein bemerkenswerter Moment.« 
Atif Mohammed Nour Hussein, nachtkritik Kolumne

Nach der Vorstellung am Ostermontag: Publikumsgespräch mit der Regisseurin und der Spielerin!

Spiel: Franziska Dittrich
Regie: Claudia Luise Bose
Bühne / Kostüm: Jana Barthel
Puppenbau: Jonathan Gentilhomme
Musik / Sound: Marlena Kreßin
Produktionsleitung: Katja Podzimski
Produktionsassistenz: Christine Zeides
Ausstattungsassistenz: Augustin Klett

Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds, die Deutsche Stiftung für Demenzerkrankte Wilhelm Lauff sowie die Rudolf Augstein Stiftung.

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