Staatskapelle

6. Sinfoniekonzert

Staatskapelle Halle

Eine trubelige Jahrmarktszene ist der Schauplatz von Igor Strawinskys Ballettmusik »Petruschka«, die zusammen mit dem »Feuervogel« und »Le Sacre du Printemps« den Weltruhm des russischen Komponisten begründeten. Drei Puppen eines Gauklers erwachen auf magische Weise zum Leben und es entwickelt sich ein Drama aus Liebe und Eifersucht – die Grenzen zwischen Realität und Fiktion, zwischen Mensch und Marionette verschwimmen.

Fünf Jahre zuvor, im Jahre 1906, schreibt der Amerikaner Charles Ives »Central Park in the Dark«. Auch hier wird ein besonderer Ort, der Central Park in New York, mit seinen spezifischen Geräuschen musikalisch in Szene gesetzt. Charles Ives, dessen 150. Geburtstag wir 2024 begehen, beschrieb die Szenerie: »Die Streicher verkörpern die nächtlichen Geräusche und das Schweigen der Dunkelheit – sie werden unterbrochen von Geräuschen des Casinos am kleinen See – von Straßensängern, die von der Kreuzung des Circle herüberkommen und bruchstückhaft die Melodien jener Tage anstimmen – von einigen Nachtschwärmern aus Healys Bar – von der gelegentlich vorbeifahrenden Hochbahn – von einem Krach in der Ferne – von Zeitungsjungen, die ihre ‚Extrablatt‘-Rufe schreien – von elektrischen Klavieren, die sich in dem Apartment-Haus einen Kampf der Ragtimemusiken liefern – ein Droschkenpferd läuft davon – wieder ist die Dunkelheit zu hören – ein Echo, das über den Teich klingt – und dann gehen wir nach Hause.«

Das Sinfoniekonzert bildet das Auftaktkonzert der 5. KlangART Vision 2024 »Die unbeantworteten Fragen«. 150 Jahre Charles Ives – Arnold Schönberg

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