Die Oper

»Heimwee«

© Anna Kolata

Heimweh ist eines der schönsten Worte der deutschen Sprache. Seinen Ursprung hat es allerdings in der Schweiz. Dort wurde das Phänomen erstmals im 17. Jahrhundert beschrieben und zeitweise sogar als „Schweizerkrankheit“ bezeichnet.

Seit der Romantik ist der Ausdruck in allen deutschsprachigen Ländern zu finden. Irgendwie gelangte das Heimweh auch ins »Afrikaans«, das in Südafrika gesprochen wird, allerdings als »Heimwee«.

Und aus Südafrika stammt Linda van Coppenhagen, die auf der Hallenser Opernbühne keine Unbekannte ist. Und für sie ist »Heimwee« ein fast alltägliches Gefühl, das sie schon beschleicht, wenn sie morgens aus dem Fenster schaut und der Himmel über Halle sich wieder einmal in Wolken hüllt.

Als es ihr während der Corona-Pandemie verwehrt war, die Sonne ihrer Heimat wenigstens besuchsweise zu genießen, machte sich Linda van Coppenhagen daran ihre Gefühle durch Musik auszudrücken. So hat sie eine Auswahl von Liedern zusammengestellt, die die verschiedenen Aspekte ihrer Sehnsucht beschreiben und konnte diese nun durch die Unterstützung des Programms »Neustart-Kultur« auch endlich auf CD bannen. Ein Grund zum Feiern!

Zum YouTube-Kanal von Linda van Coppenhagen

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