Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen
Nassim Soleimanpour
Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen
von Nassim Soleimanpour
Neue Reihe
Auftakt: 22. Mai 2026, 19:30 Uhr, nt-Saal
Mit Sandra Hüller
Eine Spielerin. Ein Text, den sie nicht kennt. Alles kann passieren.
Mit »Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen« starten wir eine besondere Theaterreihe, die das Unvorhersehbare ins Zentrum stellt. Den Auftakt übernimmt die Schauspielerin Sandra Hüller.
Das international gefeierte Stück des iranischen Autors Nassim Soleimanpour entstand 2011 unter Bedingungen eingeschränkter Freiheit und reist seither um die Welt, getragen allein durch seine Idee: Theater als lebendiges Experiment. Seit seiner Uraufführung hat sich »Weißes Kaninchen, rotes Kaninchen« zu einem internationalen Phänomen entwickelt. Schauspieler*innen auf der ganzen Welt haben sich diesem Experiment gestellt.
Die Spielregeln sind immer gleich: Die*der Spieler*in bekommt den Text erst zur Vorstellung und muss den Spielanweisungen spontan folgen. So geschieht auch am 22. Mai etwas, das sich so nicht wiederholen lässt: Sandra Hüller erhält den Text von Nassim Soleimanpour erst im Moment der Aufführung. Keine Probe, keine Regie, kein Netz. Was folgt, ist ein einmaliges Zusammenspiel aus Lesen, Spielen und Reagieren – ein Abend im Hier und Jetzt, offen in jede Richtung.
Das Stück stellt Fragen nach Verantwortung, Vertrauen und Manipulation – und macht das Publikum zum Teil des Geschehens.