Fabrice Bollon
© Anna Kolata
Fabrice Bollon
Die Oper

Fabrice Bollon

Generalmusikdirektor & Chefdirigent der Staatskapelle & der Oper Halle

Der 1965 geborene Pariser ist seit Spielzeit 2022/23 Generalmusikdirektor der TOOH. Im Oktober 2021 stellte er sich mit einem unvergesslichen Sinfoniekonzert skandinavischer Musik bei der Staatskapelle Halle vor. Zur Zeit spielt er eine eigene Version von Mussorgskis Komischer Oper »Der Jahrmarkt von Sorotschinzi« in Baden-Baden für Naxos auf CD ein. In Halle wird er mit den Neuproduktionen »Faust« und »Rosenkavalier«, vier der acht Sinfoniekonzerte, dem Silvesterkonzert, zwei Picknick-Konzerten sowie zwei Klassik Plus-Konzerten zu erleben sein.

2009 bis 2022 amtierte der Schüler von Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Georges Prêtre und Mauricio Kagel als Generalmusikdirektor am Theater der Stadt Freiburg im Breisgau. Hier leitete er in Konzert wie Oper sowohl das beim breiten Publikum beliebte Standardrepertoire, als auch selten gespielte Hauptwerke wie Verdis »Jérusalem« und Boitos »Mefistofele« neben atemberaubenden Ausgrabungen, die regelmäßig auf CD und DVD erschienen und nationale wie internationale Preise erhielten. Zwei eigene Opern erlebten unter seiner Leitung ebenfalls in Freiburg ihre Uraufführung. Daneben gastierte er am Stanislavsky Theater Moskau, an der Ungarischen Staatsoper Budapest, beim Belgrad Philharmonic Orchestra, Rundfunk Orchester Ljubljana, bei den Bamberg Sinfonikern, mit denen er mehrere CDs einspielte, sowie in Ungarn, Japan, der Schweiz, Belgien, Holland, Dänemark, Österreich, Monte Carlo. Seine eigenen Kompositionen wurden u. a. vom Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, MDR Sinfonieorchester und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern uraufgeführt.

Bollon war bis 1998 Assistent bei den Salzburger Festspielen, 2000 bis 2004 stellvertretender GMD der Oper Chemnitz, 1996 bis 2000 Chef des Sinfonieorchesters von Flandern. Er gastierte u. a. beim Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orchestra Sinfonica Nazionale RAI Rom, MDR Sinfonieorchester, Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, Konzerthausorchester Berlin, SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, Residentie Orkest Amsterdam, hr-Sinfonieorchester und der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern.